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Mittwoch 03 Februar 2010 - 11:39 Uhr  |  Aus dem Ressort Rat

Niemand muss in Düsseldorf auf der Straße schlafen

Der Antrag von Bündnis 90/Die Grünen ist eine Frechheit! Düsseldorf ist eine soziale Stadt, in der niemand auf der Straße übernachten muss – auch nicht im Winter. Wir haben in Düsseldorf in Zusammenarbeit mit den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege ein eng­maschiges und passendes Hilfesystem geschaffen, das mit seinen breit gefächerten Angeboten Vorbildcharakter hat. Die Stadt stellt in Notübernachtungsstellen 120 Betten, getrennt nach Frauen und Männern, zur Verfügung. Zurzeit liegt die Aus­lastung bei 80 Prozent.

 

 

 

CDU und FDP widersprechen den Grünen: Niemand muss in Düsseldorf auf der Straße schlafen

Wolfgang Janetzki und Rainer Matheisen

 

Zum Antrag von Bündnis90/Die Grünen (Zukünftig passende Hilfsangebote für ob­dachlose Menschen in der kalten Jahreszeit bereithalten) in der Ratssitzung am 4. Februar 2010 erklären der  Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales, Ratsherr Wolfgang Janetzki und der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Ratsfraktion, Ratsherr Rainer Matheisen:

 

Der Antrag von Bündnis 90/Die Grünen ist eine Frechheit! Düsseldorf ist eine soziale Stadt, in der niemand auf der Straße übernachten muss – auch nicht im Winter. Wir haben in Düsseldorf in Zusammenarbeit mit den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege ein eng­maschiges und passendes Hilfesystem geschaffen, das mit seinen breit gefächerten Angeboten Vorbildcharakter hat. Die Stadt stellt in Notübernachtungsstellen 120 Betten, getrennt nach Frauen und Männern, zur Verfügung. Zurzeit liegt die Aus­lastung bei 80 Prozent.

 

Oberbürgermeister Dirk Elbers hat dafür gesorgt, dass zentral ein beheiztes Zelt am Rheinufer aufgestellt wurde, damit wohnungslose Menschen, die keine feste Unterkunft aufsuchen möchten, dort übernachten oder sich aufwärmen können. Selbst die Mitnahme von Hunden und anderen Begleittieren (z.B. Ratten) ist im Zelt erlaubt. Streetworker der verschiedenen Träger der Wohnungslosenhilfe, der OSD und auch die Polizei sprechen obdachlose Menschen an, um sie auf die aktuel­len Unterbringungs- und Hilfsangebote nicht nur aufmerksam zu machen, sondern sie davon zu überzeugen, diese auch anzunehmen. Ob allerdings eine Übernachtungs­stelle oder sonstige Einrichtung aufgesucht wird, entscheidet der Betroffene selbst.  Alle Angebotsstellen vermitteln auch weitergehende Hilfen, seien sie finanzieller, me­dizinischer oder seelsorgerischer Art.

 

Düsseldorf hat für alle Notlagen ein passendes Hilfsangebot – nicht nur in der kalten Jahreszeit. Das Düsseldorfer Konzept für Menschen mit dem Lebensmittelpunkt auf der Straße und das Düsseldorfer Obdach Plus für Wohnungslose mit psychiatrischen Problemen sind an den Bedürfnissen dieser Menschen ausgerichtet und bieten eine bestmögliche Versorgung.

 

Unsere Fraktionen haben darauf hingewirkt, dass der Rahmenvertrag der Stadt Düsseldorf mit den Freien Wohlfahrtsverbänden bis zum 31. Dezember 2012 mit einem Gesamtvolumen von 46 Millionen Euro pro Jahr fortge­schrieben worden ist, damit die verlässliche Arbeit der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege finanziell abgesichert ist.

 



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Matheisen, Obdachlose