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Dienstag 06 Juli 2010 - 11:47 Uhr  |  Aus dem Ressort

Fest für die amerikanische Unabhängigkeit

Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die in Vertretung von Oberbürgermeister Dirk Elbers gekommen war, schwärmte offen von dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. „Wenn ich Deutschland verlassen müsste, würde ich nur in die USA auswandern.“ RP

 

 

 

 

 

Wie tief die Beziehungen zwischen Düsseldorf und den USA sind, macht ein besonderes Jubiläum deutlich: Seit 60 Jahren gibt es das amerikanische Generalkonsulat in der NRW-Landeshauptstadt. „Das wird im Herbst groß gefeiert, denn wir fühlen uns sehr wohl in dieser Stadt“, sagt US-Generalkonsulin Janice G. Weiner gestern bei ihrem Empfang. Anlässlich des 234. Independence Day, des amerikanischen Unabhängigkeitstags am 4. Juli, hatte Weiner rund 400 Gäste in den Hof der Internationalen Schule in Kaiserswerth geladen. Angela Freimuth (FDP), Vize-Präsidentin des Landtags, räumte mit Blick auf die rot-grüne Minderheitsregierung ein, dass im Landtag „interessante Prozesse“ im Gang seien, versprach aber Kontinuität in der Freundschaft zu den USA. Dem schloss sich Regierungspräsident Jürgen Büssow (SPD) an. Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die in Vertretung von Oberbürgermeister Dirk Elbers gekommen war, schwärmte offen von dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. „Wenn ich Deutschland verlassen müsste, würde ich nur in die USA auswandern.“ Einen Wunsch äußerte die Liberale in ihrer Ansprache auch: Ob man angesichts des regen Austauschs von Schülern aus NRW und Amerika dafür sorgen könne, dass die Jugendlichen fürs Visum nicht extra nach Frankfurt fahren müssen.

Wichtiges Thema unter den Gästen war natürlich die Fußball-Weltmeisterschaft. Weiner, deren jüngste Tochter Lia Soccer spielt, drückt jedenfalls „der deutschen Mannschaft ganz fest die Daumen, das war ein spannendes Spiel am Samstag“.



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