"Das künstlerische Konzept ist längst beschlossen und Bestandteil des 650-Millionen-Euro teuren U-Bahn-Baus."
Gegenwind erhält der Vorsitzende des Bauausschusses auch vom CDU-Koalitionspartner FDP. Fraktionsvorsitzender Manfred Neuenhaus: "Das künstlerische Konzept ist längst beschlossen und Bestandteil des 650-Millionen-Euro teuren U-Bahn-Baus." Die künftigen Bahnhöfe sollen deutlich mehr Aufenthaltsqualität bieten als die bisherigen, dazu sind Architektur und Kunst eng miteinander verzahnt. Außerdem wolle man Angsträume wie beispielsweise am U-Bahnhof Steinstraße vermeiden: "Da weiß man doch nie, wer möglicherweise hinter der nächsten Ecke steht", sagt Neuenhaus. RP
Kritik an Hartnigks Sparplan für U-Bahnhöfe
VON JÖRN TÜFFERS Rheinische Post | 07.08.2010
Hartnigk hatte im Gespräch mit der RP gefordert, auf die künstlerische Ausstattung der Bahnhöfe zu verzichten. "Wir brauchen keine musealen Bauten. Schließlich halte ich mich ja nicht stundenlang dort auf. Wenn man nicht aufpasst, sind schnell mal zehn Millionen Euro allein dafür verbaut." Laut einem Zeitungsbericht ruderte der CDU-Politiker wieder zurück. Die Summe von 3,5 Millionen Euro dürfe nicht überschritten werden. Hartnigks Äußerungen waren nach RP-Informationen auch in den eigenen Reihen auf Unverständnis gestoßen. Fraktionschef Friedrich G. Conzen und der kulturpolitische Sprecher Alexander Fils sind die größten Verfechter der Kunst im Bahnhof.
Gegenwind erhält der Vorsitzende des Bauausschusses auch vom CDU-Koalitionspartner FDP. Fraktionsvorsitzender Manfred Neuenhaus: "Das künstlerische Konzept ist längst beschlossen und Bestandteil des 650-Millionen-Euro teuren U-Bahn-Baus." Die künftigen Bahnhöfe sollen deutlich mehr Aufenthaltsqualität bieten als die bisherigen, dazu sind Architektur und Kunst eng miteinander verzahnt. Außerdem wolle man Angsträume wie beispielsweise am U-Bahnhof Steinstraße vermeiden: "Da weiß man doch nie, wer möglicherweise hinter der nächsten Ecke steht", sagt Neuenhaus.
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