MUSTER-Widerspruch gegen Speicherung und Veröffentlichung durch „Google Street View"
Die Liberalen hatten das Thema im vorigen Jahr auf die Tagesordnung gebracht, weil sie in der Bevölkerung die Sensibilität für diese Form der Datensammlung schärfen wollte. Dieses Ziel sieht der Fraktionsvorsitzende, Manfred Neuenhaus, erreicht. "Die Nutzer im Netz haben eine große Macht. Wenn Google die zugesicherten Normen nicht einhält, wird es große Probleme bekommen." RP
Die Liberalen hatten das Thema im vorigen Jahr auf die Tagesordnung des Rates gebracht, weil sie in der Bevölkerung die Sensibilität für diese Form der Datensammlung schärfen wollte. Dieses Ziel sieht der Fraktionsvorsitzende, Manfred Neuenhaus, erreicht. "Die Nutzer im Netz haben eine große Macht. Wenn Google die zugesicherten Normen nicht einhält, wird es große Probleme bekommen." RP
Manfred Neuenhaus FDP-Fraktionsvorsitzender
Deshalb:
Machen Sie von ihrem Recht Gebrauch! Kopieren Sie sich den Text in Ihre E-Mail, füllen ihn aus und senden Sie ihn an streetview-deutschland@google.com.
(Ihr Name, Anschrift) (Datum)
Google Germany GmbH
betr.: StreetView
ABC-Straße 19
20354 Hamburg
per E-Mail: streetview-deutschland@google.com
Widerspruch gegen Speicherung und Veröffentlichung durch „Google Street View“
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit nutze ich die mir zustehende Möglichkeit, der Speicherung und Veröffentlichung von
Abbildungen in jedweder Form der eigenen Person, von eigenen Kraftfahrzeugen und selbst
bewohnten oder genutzten Gebäuden bzw. Grundstückseigentum zu widersprechen.
Konkret widerspreche ich der Veröffentlichung von Aufnahmen der folgenden Liegenschaft:
(Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ortsname)
(Beschreibung des Objekts, wie z.B. Dachbeschreibung, Gebäudefarbe)
(Beschreibung Grundstücksumgrenzung.)
(Beschreibung markanter benachbarter Gebäude)
Eventuell weitere Angaben zu einem Kraftfahrzeug oder zur eigenen Person
Um Bestätigung des Eingangs und Berücksichtigung meines Widerspruchs wird gebeten.
Mit freundlichen Grüßen
(Unterschrift)
Street View Datenschutz und rechtliche Fragen
auf der Seite von GOOGLE
Medienmitteilung von Gisela Piltz MdB
(10.08.2010) Google will noch in diesem Jahr auch in Deutschland mit seinem umstrittenen Straßenfotodienst „Street View“ online gehen. FDP-Datenschutzexpertin Gisela Piltz hat den Konzern anlässlich dieser Ankündigung erneut aufgefordert, sich an die getroffenen Datenschutz-Zusagen zu halten. Google war zuvor durch die Erhebung privater WLan-Daten im Rahmen der Street View-Aufnahmen in die Kritik geraten.
„Dem Datenschutz muss bei Google Street View höchste Priorität eingeräumt werden“, stellte die Liberale klar. Neben der rechtlichen gebe es auch eine moralische Verpflichtung des Konzerns, nur die Daten zu erheben, die für den Service tatsächlich erforderlich sind und Widerspruchsrechte möglichst verbraucherfreundlich zu gestalten. Identifizierungsmerkmale müssten unverzüglich unkenntlich gemacht werden.

Gisela Piltz Google Street View bietet im Rahmen des Online-Kartenprogramms Google Maps einen Rundumblick durch öffentliche Straßenzüge in den 20 größten Städten Deutschlands. Im Mai war Google jedoch in die Kritik geraten, als bekannt wurde, dass mit den Kamera-Fahrzeugen des Konzerns auch private WLan-Daten abgegriffen wurden.
Dieses Vorgehen habe deutlich gemacht, dass Google auch vor Rechtsbrüchen nicht zurückschrecke, kritisiert Piltz. „Will sich Google nicht auch noch das letzte Quäntchen Vertrauen verspielen, müssen das geltende Recht und die getroffenen Absprachen bedingungslos eingehalten werden“, fordert sie den Internetriesen auf.
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