Impressum / Kontakt   Mediengalerie   Termine   

Dienstag 17 August 2010 - 07:48 Uhr  |  Aus dem Ressort

Diskussion um die Luftverkehrsabgabe

Der Düsseldorf FDP-Verkehrsexperte Manfred Neuenhaus unterstützt diesen Vorschlag. Eine Kerosinsteuer sei transparenter und ökologischer. Zudem führe sie nicht zu einer solch starken Wettbewerbsverzerrung. Dies sei gerade für den Flughafen-Standort Düsseldorf wichtig. ANTENNE DÜSSELDORF

 

 

 

Düsseldorf - Auch hier in Düsseldorf beteiligen sich Politiker an der Diskussion über die von der Bundesregierung geplante Luftverkehrsabgabe. Nach vorläufigen Schätzungen des Flughafenverbandes würden die Tickets durch die Abgabe im Schnitt um rund 14 Euro teurer werden. Die Airlines lehne eine Besteuerung zwar grundsätzlich ab. Wenn diese sich aber nicht verhindern lasse, würde eine Kerosinsteuer bevorzugt. Der Düsseldorf FDP-Verkehrsexperte Manfred Neuenhaus unterstützt diesen Vorschlag. Eine Kerosinsteuer sei transparenter und ökologischer. Zudem führe sie nicht zu einer solch starken Wettbewerbsverzerrung. Dies sei gerade für den Flughafen-Standort Düsseldorf wichtig.

17.08.2010 - 07:38 ANTENNE DÜSSELDORF


FDP-Politiker fordert Verzicht auf Flugsteuer

Das starke Wirtschaftswachstum erlaube eine Lockerung des Sparpakets, findet FDP-Verkehrsexperte Torsten Staffeldt und denkt an die Airlines.

Vor dem Hintergrund des starken Wirtschaftswachstums hat der FDP-Verkehrsexperte Torsten Staffeldt an die Bundesregierung appelliert, das Sparpaket zu lockern. „Wenn wir jetzt durch die gute Konjunktur unerwartete Spielräume erhalten, sollten wir das Sparpaket an den Stellen abmildern, an denen das ordnungspolitisch sinnvoll ist“, sagte Staffeldt der „Rheinischen Post“.

Er denke dabei vor allem an diejenigen Maßnahmen im Sparpaket, „die die Wirtschaft zusätzlich belasten“. Insbesondere „sollten wir von der Luftverkehrsabgabe absehen oder sie zumindest reduzieren“, sagte der FDP-Politiker der Zeitung.

Nach den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes legte die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal mit 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Quartal so stark zu wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr.


Die derzeit geplante nach Flugstrecke gestaffelte Ticketabgabe soll dem Fiskus eine Milliarde Euro einbringen. Die Fluggesellschaften kritisieren die Abgabe scharf und warnen vor Wettbewerbsnachteilen für deutsche Airlines. Die Luftfahrtbranche zeige sich hingegen offen für eine Kerosinsteuer, wenn die Bundesregierung auf die geplante Luftverkehrsabgabe verzichte, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Verbandskreise.

Zwar lehnten Flughäfen und Fluggesellschaften eine Besteuerung zwar grundsätzlich ab. Wenn sich dies aber nicht verhindern lasse, werde eine Steuer auf Kerosin bevorzugt. WELT ONLINE



TAGS

Neuenhaus, Luftverkehrsabgabe