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Kultur

Düsseldorf besitzt ein lebendiges Kulturleben mit einer reichen Tradition. Die Museums- und Galerienlandschaft ist für eine Stadt dieser Größe nahezu einzigartig und zieht zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland an. Berühmte Baudenkmale wie die Kaiserpfalz oder Schloss Benrath sind gleichermaßen beliebte Ausflugsziele und Markenzeichen der Stadt.

Aber auch die Oper, das Tanzhaus, das Heine-Literaturhaus, das soziokulturelle Zentrum „Zakk“, das Forum Freies Theater und diverse Kleinkunstbühnen sind wichtige Elemente der Düsseldorfer Kulturlandschaft. Die FDP hat sich in der Vergangenheit – u.a. mit dem nun endlich umgesetzten Erweiterungsbau für die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K 20 – immer erfolgreich für diese Vielfalt stark gemacht. Keine Landeshauptstadt in Deutschland schafft solch optimale Rahmenbedingungen, wie beispielsweise die Atelierbeschaffung für die bildenden Künstlerinnen und Künstler in Düsseldorf.

Nicht zuletzt wegen seiner weltweit anerkannten Kunstakademie gilt Düsseldorf auch als Zentrum für Bildende Kunst. Mit der Quadriennale, die 2006 von der FDP mit ins Leben gerufen wurde und alle vier Jahre stattfindet, haben wir diesen Ruf untermauert. Aber auch die anderen Kunstsparten sind wieder herausragend vertreten, seit die FDP bessere Rahmenbedingungen für die Kultur geschaffen hat.

So haben wir dem Flaggschiff „Oper“ mit der Umwandlung seiner Rechtsform in eine GmbH neue Handlungsspielräume geschaffen. Dasselbe fordert die FDP jetzt auch für die Tonhalle, die jetzt zu der beliebtesten Konzerthalle der Jugendlichen in NRW gekürt worden ist. Die Musiker des der Tonhalle angeschlossenen Jugendsymphonieorchesters sollen zudem die Möglichkeit erhalten, als Musikbotschafter auf jährlich stattfindenden Gastspielen rund um die Welt für die Musikstadt Düsseldorf zu werben. Darüber hinaus setzt sich die FDP dafür ein, dass der Kulturaustausch mit China, Japan und Korea intensiviert wird.

Die FDP in Düsseldorf unterstützt erfolgreich das von Land und Bund mitfinanzierte Jugendtanzprogramm „Take off Junger Tanz“, das wesentlich zu einer Persön-lichkeits- und Integrationsförderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund beiträgt. In Zukunft wird sich die FDP dafür einsetzen, dass das Programm Jugendliche mit körperlichen und geistigen Behinderungen stärker als bisher in ihr Gesamtprogramm mit einbezieht, so dass  für alle Düsseldorfer Jugendlichen ohne Ausnahme in Zukunft das Motto gilt: “Düsseldorf tanzt“.

Die Jugendlichen aus Düsseldorf und Umgebung sollen in Zukunft auch in ihre eigene Oper in dem neu eingerichteten Proberaum der „Alten Paketpost“ am Hauptbahnhof gehen können, wo sie auf einer perfekt installierten Spielstätte Oper live erleben können.

Das gleiche möchte die FDP in Düsseldorf auch für die Jugendlichen hinsichtlich des Erlernens eines Instruments erreichen: Es sollte ab dem Grundschulalter ohne Zugangsbarrieren – wie im Ruhrgebiet bereits praktiziert – möglich werden. Als Zusatzangebot für die Eltern und Großeltern der Kinder sollten diese gegen Entgelt in Zukunft am Lernerfolg der jungen Schüler und Schülerinnen teilhaben und mitmusizieren können, was auch den veränderten Lebensbedingungen in unserer Stadt, in der die Großeltern in zunehmendem Maß an dem Erziehungsprozess ihrer Enkelkinder teilhaben, gerecht wird.

Darüber hinaus sollen in geeigneten städtischen Liegenschaften Proberäume für Musikbands bereitgestellt werden.

Um eine Belebung der Innenstadt zu erreichen, setzt sich die FDP ein für die Einrichtung eines Programmkinos als sogenanntes „Arthouse“ im neuen Kö-Bogen, dass das bis dahin geschlossene Programmkino im Kö-Center an einem attraktiven Ort ersetzen soll. Auch der Veranstalter der Jazz-Rallye soll dabei unterstützt werden, mit einem erweiterten Angebot an internationalen Gruppen noch erfolgreicher als bisher den Szenetreffpunkt Innenstadt wieder zu beleben. Aber auch unsere Außenbezirke, die Galopprennbahn im Grafenberger Wald, die Kaiserpfalz in Kaiserswerth und Schloß Benrath sollen mit Musikveranstaltungen noch stärker als bisher als Kulturstätten genutzt werden.

Der historisch gewachsenen Kultur vor Ort sollte eine Spurensuche gewidmet sein, die mit ökologischen und kulturhistorischen Wanderungen, Besichtigungen und unter Fachanleitung ausgeführten Ausgrabungen die Schätze der Vergangenheit hebt und die Anbindung der Bürgerinnen und Bürger an ihren Stadtteil fördert.

Die vielfältigen privaten Kulturinitiativen, die die FDP immer schon gefördert hat und  auch in Zukunft fördern wird, fassen die Kernforderung der FDP zusammen: „Kultur – die schaffen wir alle hier selbst.“ Jung und Alt, Düsseldorfer Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund, ehrenamtlich Aktive und beruflich engagierte Kulturträger, kurzum: Jeder von uns prägt den Stellenwert und das Gesicht der Kultur dieser Stadt, für die sich die FDP immer stark gemacht hat.

Die FDP setzt sich für die alsbaldige Durchführung der geplanten und im Grundsatz beschlossenen Renovierung und Erweiterung des Aquazoos mit dem Loebbecke Museum ein. Mit etwa einer halben Million Besuchern im Jahr ist der Aquazoo die populärste Bildungs- und Freizeiteinrichtung in Düsseldorf.